Nike: CEO Hill kauft 23.660 Aktien zu 42,27 Dollar
Nike-Führungskräfte kaufen trotz Kursrutsch Aktien. Analysten sehen Potenzial, doch die Erholung bleibt eine Geduldsprobe.

Kurz zusammengefasst
- CEO und Direktor investieren kräftig
- Aktie notiert nahe 50-Tage-Linie
- Neue Football-Kampagne gestartet
- EPS übertrifft Erwartungen im dritten Quartal
Der Sportartikelriese steckt in der Krise. Knapp 45 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, der Kurs stabilisiert sich erst langsam. Doch während die Stimmung am Markt verhalten bleibt, kaufen Führungskräfte kräftig ein.
Signale aus der Chefetage
CEO Elliott Hill investierte zuletzt 23.660 Aktien zum Kurs von 42,27 US-Dollar. Auch Director Timothy D. Cook stockte auf — 25.000 Stück zu 42,43 Dollar. Weitere Board-Mitglieder folgten. Ein klares Bekenntnis zur eigenen Strategie.
Die Kennzahlen sprechen eine gemischte Sprache. Der RSI liegt bei 44,1 — neutraler Bereich. Der Kurs notiert mit 37,50 Euro knapp unter der 50-Tage-Linie bei 38,27 Euro. Seit Jahresanfang verlor die Aktie rund 31 Prozent.
Institutionelle Investoren zeigen sich uneins. Franklin Resources reduzierte leicht. Die norwegische Norges Bank baute dagegen eine neue Position auf. Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Halten“ und sehen einen Durchschnittskurs von 62,04 Dollar.
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Die Football-Offensive
Nike setzt auf den wichtigsten Saisonsport. Die neue Kampagne „Rip the Script“ begleitet die frische Produktlinie: Mercurial Vapor 17, Superfly 11 und die X2-Kollektion. Analysten von Goldman Sachs und UBS sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.
Doch der Turnaround braucht Zeit. Die Neutral-Ratings der Analysten spiegeln das Misstrauen in eine schnelle Erholung. Der Druck in China bleibt hoch.
Immerhin: Das dritte Quartal brachte einen EPS von 0,35 Dollar — sechs Cent über den Erwartungen. Die Dividende von 0,41 Dollar pro Aktie ist für Juli 2026 eingeplant. Der nächste Test für die Turnaround-These wird das vierte Quartal.
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